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Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks

SPD entscheidet sich für Koalitionsverhandlungen
Bonn: Auf dem Parteitag der SPD haben sich die Delegierten für Koalitionsverhandlungen mit der Union entschieden. Allerdings kam nur eine sehr knappe Mehrheit zustande. Lediglich 56 Prozent der Stimmberechtigten sprachen sich für die Aufnahme von Gesprächen aus. Nach den harten Diskussionen müsse die Partei jetzt allerdings wieder zusammengeführt werden, so Parteichef Schulz nach dem Parteitag. Dafür werde er auf die Kritiker zugehen und ihnen versprechen, dass bei den Verhandlungen alle Kritikpunkte berücksichtig werden. Allerdings kündigte Juso-Chef Kühnert weiteren Widerstand an. Er hatte vehement gegen die GroKo-Pläne gekämpft. Kühnert rief Gegner des SPD-Kurses dazu auf, in die Partei einzutreten. Dort könnten sie dann helfen, den Kampf gegen eine Große Koalition noch zu gewinnen. Nach einer Unterredung mit Parteichef Schulz betonte Kühnert, dass der Parteitag aber trotz der schwierigen Situation gut über die Bühne gegangen sei. ( B5 21.01.2018 23:00)
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CSU-Präsidium lehnt Nachverhandlungen ab
Berlin: Bundeskanzlerin Merkel hat die Entscheidung der SPD begrüßt. Sie kündigte an, dass sich die CDU noch heute Abend, CDU und CSU zusammen dann morgen auf die Koalitionsverhandlungen vorbereiten wollen. Merkel betonte, der Rahmen bleibe aber das Sondierungspapier. CSU-Chef Seehofer und das Parteipräsidium schlossen dabei am Abend Nachverhandlungen daran kategorisch aus. Die Oppositionsparteien im Bundestag sehen den SPD-Entscheid durchgehend kritisch. FDP-Chef Lindner nannte die knappe Mehrheit auf dem Parteitag eine Hypothek. Linken-Chef Riexinger schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter wörtlich: "SPD begeht Harakiri." Grünen-Fraktionschef Hofreiter teilte mit, die SPD-Basis wolle mehr als halbherzige Sozialpolitik. Die Vorsitzende der AfD-Fraktion, Weidel, sprach von einem stumpfen Weiter so. ( B2/KL/Dig 21.01.2018 22:00)
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UN-Sicherheitsrat befasst sich mit der Lage in Syrien
New York: Der UN-Sicherheitsrat wird sich morgen in einer Dringlichkeitssitzung mit der Lage in Syrien beschäftigen. Frankreich hatte ein solches Treffen nach dem Beginn der türkischen Militäroperation gegen dortige Kurden-Verbände gefordert. Ziel der Türkei ist es nach eigenen Angaben, einen 30 Kilometer breiten Sicherheitsstreifen an der gemeinsamen Grenze zu schaffen. Das Gebiet wird von Einheiten der kurdischen YPG-Miliz kontrolliert, die nach Einschätzung der Türkei zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK gehört. Die YPG kämpft im syrischen Bürgerkrieg sowohl gegen das Assad-Regime als auch gegen die Terrormiliz IS und wird dabei von den USA unterstützt. ( B5 21.01.2018 23:00)
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Audi bestätigt Diesel-Zwangsrückruf
Ingolstadt: Audi muss weitere V6-Dieselmodelle zurückrufen. Das hat ein Sprecher des Ingolstädter Autobauers dem BR bestätigt. Betroffen sind weltweit rund 127.000 Fahrzeuge. Das Kraftfahrt-Bundesamt hatte unter anderem bei den Modellen A4 und A6 sowie beim Q7 unzulässige Abschaltvorrichtungen festgestellt. Der Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer griff Audi scharf an. In der "Rheinischen Post" nannte er das Verhalten des Konzerns "mehr als peinlich". Es könne nicht sein, dass das Kraftfahrtbundesamt einen Rückruf anordnet und die Kunden dies über die Medien erfahren, so Dudenhöffer. ( B2/KL/Dig 21.01.2018 20:00)
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