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Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks

Merkel setzt sich von USA ab und beschwört Zusammenhalt Europas
München: Nach dem mageren Ergebnis des G7-Gipfels in Italien hat Bundeskanzlerin Merkel die Europäer aufgerufen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Bei einem gemeinsamen Auftritt mit CSU-Chef Seehofer in einem Münchner Bierzelt sagte die Kanzlerin, die Zeiten, in denen man sich auf andere völlig verlassen konnte, seien ein Stück vorbei. Dabei bezog sich die Kanzlerin auf die neue US-Regierung und den bevorstehenden Austritt der Briten aus der EU. Natürlich werde es bei der Freundschaft zu den USA und Großbritannien bleiben, so Merkel, aber die Europäer müssten selbst für ihre Zukunft kämpfen. Merkel kam aus Sizilien, wo es beim G7-Gipfel nicht gelungen war, von den USA ein Bekenntnis zum Pariser Klimaabkommen zu erhalten. Nur in der Handelspolitik fanden die sieben führenden Industrienationen einen Minimalkonsens. ( B2/KL/Dig 28.05.2017 19:00)
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Britische Polizei nimmt weiteren Terrorverdächtigen fest
Manchester: Die britische Polizei hat im Zusammenhang mit dem Attentat mit 22 Toten einen weiteren Verdächtigen festgenommen. Die Beamten fassten den 25-Jährigen bei einer Hausdurchsuchung im Osten von Manchester. Insgesamt befinden sich jetzt zwölf Männer im Alter zwischen 18 und 44 Jahren in Polizeigewahrsam - darunter ein Bruder des Selbstmordattentäters. Außerdem hat die libysche Polizei am Mittwoch den Vater und einen weiteren Bruder des Attentäters festgenommen. In Manchester fand heute ein Halbmarathon statt. Rund 40.000 Teilnehmer nutzten den Lauf auch als Demonstration gegen den Terror: Zu Beginn wurde eine Schweigeminute abgehalten, dann sangen die Läufer zusammen den Oasis-Song "Don't look back in anger." ( B5 28.05.2017 19:00)
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Maaßen hält größere Anschläge von Dschihadisten in Deutschland für möglich
Berlin: Nach Überzeugung des Verfassungsschutz-Präsidenten Maaßen ist die Gefahr von Terroranschlägen in Deutschland weiter hoch. In einem Interview sagte er, die Terror-Organisation Islamischer Staat sei zwar militärisch geschwächt. Er gehe aber davon aus, dass die Dschihadisten nach wie vor die Möglichkeiten hätten, größere Attentate zu planen und zu realisieren. Anschläge wie jüngst in Manchester seien auch in Deutschland möglich. In Westeuropa und auch in Deutschland gebe es eine große Zahl von IS-Anhängern. Viele junge Leute, die sich im Internet radikalisierten, werden laut Maaßen gezielt von Headhuntern des IS angesprochen. ( B2/KL/Dig 28.05.2017 16:00)
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36. Evangelischer Kirchentag ist zu Ende
Wittenberg: Der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag ist mit einem Festgottesdienst auf den Elbwiesen zu Ende gegangen. Nach Angaben der Veranstalter haben rund 120.000 Menschen daran teilgenommen. Der Erzbischof von Kapstadt, Makgoba, rief in seiner Predigt vor allem die junge Generation auf, sich für eine bessere Welt zu engagieren. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Landesbischof Bedford-Strohm erinnerte an die Reformation als Erneuerungsbewegung. Er hoffe, dass nach 500 Jahren eine neue Generation entstehe, die aus dem Jubiläum einen Neuaufbruch zum Glauben mitnehme. Bundespräsident Steinmeier ermutigte in einem Grußwort die Christen zu noch mehr Gemeinsamkeit. Der lebendige ökumenische Austausch zwischen den Konfessionen tue dem ganzen Land gut. ( B5 28.05.2017 19:00)
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